Gartow. Der Festsaal im Schloss als Konzertsaal und Opernhaus, der Park als geselliger
Ort für ein sommerlich sonniges Picknick, dazu junge Künstler, die dem
Publikum die Ohren klingen lassen. Andreas Graf von Bernstorff lässt diese
Idylle im Familienschloss Gartow (kurz hinter Gorleben) - neben anderen
Konzerten - an einem Wochenende im Jahr Wirklichkeit werden. Diesmal mit
einem Barockkonzert und Händels erster englischer Mini-Oper, "Acis
And Galatea".
Das auf kleinstem Raum intelligent inszenierte Barockdramolett wurde zum vollendeten Genuss weit über dem Niveau einer gehobenen Liebhaber-Aufführung. Fünf hervorragende Sänger interpretierten das Liebesspiel um die Nymphe Galatea, den Hirten Acis und das Monster Polyphem mit Leidenschaft und brillanten Stimmen. Überragend Simon Wallfischs schlanker und strahlender, in den Koloraturen und Verzierungen sehr beweglicher Tenor. Überzeugend auch Tobias Hagges Polyphem-Bass, brutal und hilflos zärtlich zugleich. Herdis Anna Jonasdóttir (Sopran) sang seelenvoll die Nymphe, die ihren Geliebten im Kampf mit dem Monster verliert, Oliver Uden (Tenor) dessen Nebenbuhler Damon, und Tasuku Ishizuka (Countertenor) den Amor.
Hervorragend die Idee von Regisseur Georgios Kapodoglou, die Natur, die eine zentrale Rolle spielt, durch eine Tänzerin zu visualisieren (ein Highlight: Linda Weißig).
Das auf kleinstem Raum intelligent inszenierte Barockdramolett wurde zum vollendeten Genuss weit über dem Niveau einer gehobenen Liebhaber-Aufführung. Fünf hervorragende Sänger interpretierten das Liebesspiel um die Nymphe Galatea, den Hirten Acis und das Monster Polyphem mit Leidenschaft und brillanten Stimmen. Überragend Simon Wallfischs schlanker und strahlender, in den Koloraturen und Verzierungen sehr beweglicher Tenor. Überzeugend auch Tobias Hagges Polyphem-Bass, brutal und hilflos zärtlich zugleich. Herdis Anna Jonasdóttir (Sopran) sang seelenvoll die Nymphe, die ihren Geliebten im Kampf mit dem Monster verliert, Oliver Uden (Tenor) dessen Nebenbuhler Damon, und Tasuku Ishizuka (Countertenor) den Amor.
Hervorragend die Idee von Regisseur Georgios Kapodoglou, die Natur, die eine zentrale Rolle spielt, durch eine Tänzerin zu visualisieren (ein Highlight: Linda Weißig).



